Thermprozesstechnik

Heißwand-Retortenöfen bis 1100 °C
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 NRA 75/06 mit automatischer Begasung und Touch Panel H 3700 NRA 25/06 mit Begasungspaket
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Innenbeheizung Modelle NRA ../06

NRA 17/06 - NRA 1000/11

Diese gasdichten Retortenöfen sind je nach Temperatur mit direkter oder indirekter Beheizung ausgestattet. Sie eignen sich hervorragend für vielfältige Wärmebehandlungsprozesse, die eine definierte Schutz- oder Reaktionsgasatmosphäre erfordern. Auch für die Wärmebehandlung unter Vakuum bis 600 °C lassen sich diese kompakten Modelle auslegen. Der Ofenraum besteht aus einer gasdichten Retorte, die mit einer Wasserkühlung im Türbereich zum Schutz der speziellen Abdichtung ausgerüstet ist. Ausgerüstet mit der entsprechenden Sicherheitstechnik eignen sich Retortenöfen auch für Anwendungen unter Reaktionsgasen wie z.B. Wasserstoff oder, ausgeführt mit dem IDB-Paket, für das inerte Enbindern oder für Pyrolyseprozesse.

Je nach dem für den Prozess erforderlichen Temperaturbereich kommen unterschiedliche Modellvarianten zum Einsatz:

Modelle NRA ../06 mit Tmax 650 °C

  • Innerhalb der Retorte angeordnete Heizelemente
  • Temperaturgleichmäßigkeit bis zu +/- 6 °C innerhalb des Nutzraumes von 100  °C - 600  °C
  • Retorte aus 1.4571
  • Umwälzventilator im hinteren Bereich der Retorte zur Optimierung der Temperaturgleichmäßigkeit

Modelle NRA ../09 mit Tmax 950 °C

  • Außen liegende Beheizung mit Heizelementen rund um die Retorte herum sowie mit einer zusätzlichen Türheizung
  • Temperaturgleichmäßigkeit bis zu +/- 6 °C innerhalb des Nutzraumes von 200  °C - 900  °C
  • Retorte aus 1.4841
  • Umwälzventilator im hinteren Bereich der Retorte zur Optimierung der Temperaturgleichmäßigkeit

Modelle NR ../11 mit Tmax 1100 °C

  • Außen liegende Beheizung mit Heizelementen rund um die Retorte herum sowie mit einer zusätzlichen Türheizung
  • Temperaturgleichmäßigkeit bis zu +/- 8 °C innerhalb des Nutzraumes von 200  °C - 1050  °C
  • Retorte aus 1.4841

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NRA 480/04S

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NRA 50/09 H2

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Vakuumpumpe zum Kaltevakuieren der Retorte

Basisausführung

  • Kompaktes Gehäuse in Rahmenbauweise mit eingesetzten Edelstahlblechen
  • Regelung und Begasung in das Ofengehäuse integriert
  • Geschweißte Chargierauflagen in der Retorte bzw. Luftleitkasten in den Öfen mit Atmosphärenumwälzung
  • Rechtsseitig angeschlagene Schwenktür mit offenem Kühlwassersystem
  • Mehrzonige Regelung für 950  °C- und 1100  °C-Version, getrennt nach Ofenraum und Tür. Ofenraum je nach Größe zusätzlich in eine oder mehrere Heizzonen aufgeteilt.
  • Temperaturregelung als Chargenregelung ausgeführt mit Temperaturmessung in und außerhalb der Retorte
  • Begasungsystem für ein nicht brennbares Schutz- oder Reaktionsgas mit Durchflussmesser und Magnetventil, zu schalten über die Regelung
  • Evakuierbar bis 600  °C mit optionaler Vakuumpumpe
  • Anschlussmöglichkeit für Vakuumpumpe zum Kaltevakuieren
  • Bestimmungsgemäße Verwendung im Rahmen der Betriebsanleitung
  • SPS-Regelung mit Touch Panel H 700 zur Dateneingabe (bzw. P 300 für 650  °C-Version)

Zusatzausstattung

  • Aufrüstung für weitere nicht brennbare Gase
  • Automatische Begasung inkl. MFC-Durchflussregler für wechselnde Volumenströme, gesteuert über eine SPS-Regelung mit Touch Panel H 3700
  • Vakuumpumpe zum Evakuieren der Retorte bis 600  °C, erreichbares Vakuum je nach Pumpe bis zu 10-5 mbar
  • Kühlsystem zur Verkürzung der Prozesszeiten
  • Wärmetauscher mit geschlossenem Kühlwasserkreislauf für Türkühlung
  • Messeinrichtung für Restsauerstoffgehalt

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Katalog Thermprozesstechnik thermprozesstechnik_deutsch

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 NR 200/11 H2 für die Wärmebehandlung unter Wasserstoff Chargierung des Ofens NRA 300/06 mittels Hubstapler
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Bajonett-Schnellverschluss für die Retorte, auch mit elektrischem Antrieb als Zusatzausstattung

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Parallelschwenktür zum Öffnen im heißen Zustand als Zusatzausstattung

H2-Ausführung für den Betrieb unter Wasserstoff

Bei der Verwendung von Wasserstoff als Prozessgas wird der Ofen zusätzlich mit der erforderlichen Sicherheitstechnik ausgerüstet und geliefert. Als sicherheitsrelevante Sensoren kommen nur bewährte Bauteile mit entsprechender Zertifizierung zum Einsatz. Der Ofen wird über ein fehlersicheres SPS-Steuerungssystem (S7-300F/Sicherheitssteuerung) geregelt.

  • H2-Einleitung bei geregeltem Überdruck von 50 mbar relativ
  • Zertifiziertes Sicherheitskonzept
  • SPS-Regelung mit Grafik-Touch Panel H 3700 zur Dateneingabe
  • Redundante Gaseinlassventile für Wasserstoff
  • Überwachte Vordrücke aller Prozessgase
  • Bypass zum sicheren Spülen des Ofenraumes mit Inertgas
  • Fackel zur thermischen Nachverbennung der Abgase
  • Notflutbehälter zum Spülen des Ofens im Fehlerfall

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Bläuen von Bohrern mit Wasserdampf in einem Ofen der Baureihe NRA

IDB-Ausführung für das Entbindern unter nicht brennbaren Schutzgasen oder für Pyrolyse-Prozesse

Die Retortenöfen der Baureihen NR und NRA eignen sich hervorragend für das Entbindern unter nicht brennbaren Schutzgasen oder für Pyrolyse-Prozesse. In der IDB-Ausführung sind die Öfen mit einem Sicherheitskonzept ausgeführt, bei dem der Ofenraum überwacht mit einem Schutzgas gespült wird. Abgase werden in einer Abgasfackel verbrannt. Sowohl das Spülen als auch die Fackelfunktion sind überwacht, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

  • Prozessführung unter überwachtem geregelten Überdruck von 50 mbar relativ
  • SPS-Regelung mit Grafik-Touch Panel H 1700 zur Dateneingabe
  • Überwachter Gasvordruck des Prozessgases
  • Bypass zum sicheren Spülen des Ofenraumes mit Inertgas
  • Fackel zur thermischen Nachverbennung der Abgase
ModellTmaxModellTmaxNutzraumabmessungen in mmNutzvolumenElektrischer
 °C °Cbthin lAnschluss*
NRA 17/..650 oder 950NR 17/111100225350225173phasig
NRA 25/..650 oder 950NR 25/111100225500225253phasig
NRA 50/..650 oder 950NR 50/111100325475325503phasig
NRA 75/..650 oder 950NR 75/111100325700325753phasig
NRA 150/..650 oder 950NR 150/1111004507504501503phasig
NRA 200/..650 oder 950NR 200/11110045010004502003phasig
NRA 300/..650 oder 950NR 300/1111005909005903003phasig
NRA 400/..650 oder 950NR 400/11110059012505904003phasig
NRA 500/..650 oder 950NR 500/11110072010007205003phasig
NRA 700/..650 oder 950NR 700/11110072013507207003phasig
NRA 1000/..650 oder 950NR 1000/111100870135087010003phasig
*Hinweise zur Anschlussspannung siehe Seite 76

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 SRA 300/06 mit Beschickungskorb SR 170/1000/11 mit Wechselretorte und Kühlstation
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SRA 200/09

SR(A) 17/.. - SR(A) 1500

Die Retortenöfen SR und SRA (mit Gasumwälzung) sind für den Betrieb mit nicht brennbaren oder brennbaren Schutz- oder Reaktionsgasen vorgesehen. Der Ofen wird von oben über einen Kran oder eine andere kundenseitige Hebevorrichtung chargiert. Auch große Besatzgewichte lassen sich so in den Ofenraum einbringen.

Je nach Temperaturbereich, in dem der Ofen eingesetzt werden soll, sind folgende Modelle verfügbar:

Modelle SR .../11 mit Tmax 1100 °C

  • Umlaufende Beheizung außerhalb der Retorte
  • Temperaturgleichmäßigkeit nach DIN 17052-1 bis zu +/- 8 °C innerhalb des Nutzraumes von 500  °C - 1100  °C
  • Retorte aus 1.4841
  • Mehrzonige Regelung der Ofenheizung von oben nach unten

Modelle SRA ../09 mit Tmax 950 °C

  • Ausführung wie Modelle SR…/11 mit folgenden Abweichungen:
    • Atmosphärenumwälzung mit leistungsstarkem Lüfter im Ofendeckel für eine Temperaturgleichmäßigkeit nach DIN 17052-1 bis zu +/- 5 C innerhalb des Nutzraumes im Bereich von 200  C - 900  C

Modelle SRA ../06 mit Tmax 600 °C

  • Ausführung wie Modelle SRA…/09 mit folgenden Abweichungen: siehe Seite 72
    • Heizung innerhalb der Retorte angeordnet
    • Temperaturgleichmäßigkeit nach DIN 17052-1 bis zu +/- 7 C innerhalb des Nutzraumes von 100  C - 600  C
    • Einzonige Regelung
    • Retorte aus 1.4571

Basisausführung (alle Modelle)

  • Ausführung wie Basisausführung der Modelle NR und NRA mit folgenden Abweichungen
    • Chargierung von oben mit kundenseitigem Kran oder Hebevorrichtung
    • Seitlich öffnender Schwenkdeckel
  • Zusatzausstattung, H2-Ausführung und IDB-Ausführung siehe Modelle NR und NRA
ModellTmaxInnenabmessungen GlühretorteVolumenAußenabmessungen in mmElektrischerGewicht
 °CØ in mmh in mmin lBTHAnschluss*in kg
SR(A) 17/.. 250350171300170018003phasig600
SR(A) 25/.. 250500251300190018003phasig800
SR(A) 50/.. 400450501400200018003phasig1300
SR(A) 100/..600,4008001001400200021003phasig1500
SR(A) 200/..9506007002001600220022003phasig2100
SR(A) 300/..oder60010003001600220025003phasig2400
SR(A) 500/..110080010005001800240027003phasig2800
SR(A) 600/.. 80012006001800240029003phasig3000
SR(A) 800/.. 100010008002000260028003phasig3100
SR(A) 1000/.. 1000130010002000260031003phasig3300
SR(A) 1500/.. 1200130015002200280033003phasig3500
*Hinweise zur Anschlussspannung siehe Seite 76

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Kaltwand-Retortenöfen bis 2400 °C
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 VHT 500/22-GR H2 mit CFC-Prozessbehälter und Erweiterungspaket für den Betrieb mit Wasserstoff VHT 8/18-KE mit Faserisolierung und Molybdän-Disilizid-Heizelementen
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Wärmebehandlung von Kupferstäben unter Wasserstoff im VHT 8/16 MO

VHT 8/18-GR - VHT 500/18-KE

Die kompakten Öfen der Baureihe VHT sind als elektrisch beheizte Kammeröfen mit Graphit-, Molybdän- Wolfram- oder MoSi2-Beheizung konzipiert. Sowohl durch ihre variablen Beheizungskonzepte als auch durch ihr umfangreiches Zubehör bieten diese Öfen die Möglichkeit, auch technisch anspruchsvolle Kundenprozesse zu realisieren.

Der vakuumdichte Prozessbehälter ermöglicht Wärmebehandlungsprozesse entweder unter Schutz- und Reaktionsgasatmosphären oder im Vakuum je nach Ofenspezifikation bis 10-5 mbar. Der Basisofen ist für den Betrieb mit nicht brennbaren Schutz- oder Reaktionsgasen oder im Vakuum geeignet. Die H2-Ausführung erlaubt den Betrieb unter Wasserstoff oder anderen brennbaren Gasen. Kern dieser Ausführung ist ein zertifiziertes Sicherheitspaket, welches zu jeder Zeit einen sicheren Betrieb ermöglicht und im Fehlerfall ein entsprechendes Notprogramm einleitet.

Alternative Beheizungsspezifikationen

Grundsätzlich sind die folgenden Modellvarianten für die unterschiedlichen Anwendungstemperaturen erhältlich:

VHT ../GR mit Graphitisolierung und -beheizung

  • Einsetzbar für Prozesse unter Schutz- und Reaktionsgasen oder im Vakuum
  • Tmax 1800  °C oder 2200  °C (2400 °C als Zusatzausstattung)
  • Max. Vakuum je nach eingesetztem Pumpentyp bis 10-4 mbar
  • Graphitfilzisolierung

VHT ../MO oder ../W mit Molybdän- oder Wolframbeheizung

  • Einsetzbar für hochreine Prozesse unter Schutz- und Reaktionsgasen oder unter Hochvakuum
  • Tmax 1200  °C, 1600  °C oder 1800  °C (siehe Tabelle)
  • Max. Vakuum je nach eingesetztem Pumpentyp bis 5 x 10-5 mbar
  • Isolierung aus Molybdän- bzw. Wolframstrahlblechen

VHT ../KE mit Faserisolierung und Beheizung über Heizelemente aus Molybdändisilizid

  • Einsetzbar für Prozesse unter Schutz- und Reaktionsgasen oder an Luft oder unter Vakuum
  • Tmax 1800  °C
  • Max. Vakuum je nach eingesetztem Pumpentyp bis 10-2 mbar (bis 1300  °C)
  • Isolierung aus hochreiner Aluminiumoxidfaser

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Standardausführung für alle Modelle
  
  
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Graphit-Heizeinsatz

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Molybdän-Heizeinsatz

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Wolfram-Heizeinsatz

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Keramikfaser-Isolierung

Basisausführung

  • Standardgrößen 8 - 500 Liter Ofenraum
  • Allseitig wassergekühlter Prozessbehälter aus Edelstahl, mit temperaturbeständigen O-Ringen abgedichtet
  • Gestell aus stabilen Stahlprofilen, servicefreundlich durch leicht abnehmbare Edelstahl-Verkleidungsbleche
  • Gehäuse des Modelles VHT 8 auf Rollen zum einfachen Verfahren des Ofens
  • Kühlwasserverteiler mit Hand-Absperrhähnen in Vor- und Rücklauf, automatische Durchflussüberwachung, offenes Kühlwassersystem
  • Einstellbare Kühlwasserkreisläufe mit Durchfluss- und Temperaturanzeige und Übertemperatursicherungen
  • Schaltanlage und Controller im Gehäuse integriert
  • SPS-Regelung H 700 mit übersichtlichem 7“-Touchpanel zur Programmeingabe und Visualisierung,10 Programme à 20 Segmente speicherbar
  • Temperaturwählbegrenzer mit einstellbarer Abschalttemperatur für thermische Schutzklasse 2 gem. EN 60519-2
  • Manuelle Bedienung der Prozessgas- und Vakuumfunktionen
  • Manuelle Begasung für ein Prozessgas (N2 oder Ar) mit einstellbarem Durchfluss
  • Bypass mit Handventil zum schnellen Auffüllen oder Fluten des Ofenraumes
  • Hand-Gasauslass mit Überströmventil (20 mbar relativ)
  • Einstufige Drehschieberpumpe mit Kugelhahn zum Vorevakuieren und für Wärmebehandlungen im Grobvakuum bis 5 mbar
  • Manometer zur visuellen Drucküberwachung
  • Bestimmungsgemäße Verwendung im Rahmen der Betriebsanleitung

Zusatzausstattung

  • Tmax 2400  °C
  • Gehäuse optional teilbar zum Einbringen durch kleine Türöffnungen (VHT 08)
  • Manuelle Begasung für zweites Prozessgas (N2 oder Ar) mit einstellbarem Durchfluss und Bypass
  • Prozesseinsatzkasten aus Molybdän, Wolfram oder CFC, besonders empfehlenswert für Entbinderungsprozesse. Der Kasten mit direktem Gaseinlass und -auslass wird im Ofenraum installiert und dient der Verbesserung der Temperaturgleichmäßigkeit. Durch einen Wechsel der Begasungswege nach der Entbinderphase werden die binderhaltigen Abgase aus dem Ofen ausgetragen und eine gereinigte Prozessgasatmosphäre während des Sinterprozesses erreicht.
  • Chargenthermoelement mit Anzeige
  • Temperaturmessung bei Modellen für 2200  °C über Pyrometer und Thermoelement Typ S mit automatischer Herausziehvorrichtung für sehr gute Regelergebnisse im unteren Temperaturbereich (ab VHT 40)
  • Zweistufige Drehschieberpumpe mit Kugelhahn zum Vorevakuieren und für Wärmebehandlungen im Vakuum bis10-2 mbar
  • Turbo-Molekularpumpe mit Absperrschieber zum Vorevakuieren und für Wärmebehandlungen im Vakuum bis 10-5 mbar inkl. elektrischem Druckaufnehmer und Vorpumpe (nur VHT…/MO)
  • Weitere Vakuumpumpen auf Anfrage
  • Wärmetauscher mit geschlossenem Kühlwasserkreislauf
  • Automatikpaket mit Grafik-Touchpanel H 3700
    • 12“-Grafik-Touchpanel H 3700
    • Eingabe aller Prozessdaten wie Temperaturen, Heizraten, Bagasung, Vakuum über das Touchpanel
    • Visualisierung aller prozessrelevanten Daten auf einem Prozessleitbild
    • Automatische Begasung für ein Prozessgas (N2, Argon oder Formiergas) mit einstellbarem Durchfluss
    • Bypass zum Fluten und Auffüllen des Behälters mit Prozessgas gesteuert über das Programm
    • Automatisches Vor- und Nachprogramm inkl. Lecktest für sicheren Ofenbetrieb
    • Automatischer Gasauslass mit Faltenbalgventil und Überströmventil (20 mbar)
    • Druckaufnehmer für Absolut- und Relativdruck
  • MFC-Durchflussregler für wechselnde Volumenströme und Erzeugung von Gasgemischen mit zweitem Prozessgas (nur mit Automatikpaket)
  • Partialdruckbetrieb: Schutzgaseinleitung bei geregeltem Unterdruck (nur mit Automatikpaket)
  • PC-Steuerung über NCC mit entsprechenden Dokumentationsmöglichkeiten und der Anbindung an kundenseitige PC-Netzwerke

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VHT 40/16MO H2 VHT 40/22 GR mit motorischer Hubtür und Frontrahmen zum Anschluss einer Glove Box
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Einstufige Drehschieberpumpe für Wärmebehandlungen im Grobvakuum bis 20 mbar

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Zweistufige Drehschieberpumpe für Wärmebehandlungen im Vakuum bis 10-2 mbar

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Turbo-Molekularpumpe mit Vorpumpe für Wärmebehandlungen im Vakuum bis 10-5 mbar

H2-Ausführung für den Betrieb mit Wasserstoff oder anderen brennbaren Gasen

In der H2-Ausführung können die Öfen unter Wasserstoff oder anderen brennbaren Gasen betrieben werden. Für diese Anwendungen werden diese Anlagen zusätzlich mit der erforderlichen Sicherheitstechnik ausgerüstet. Als sicherheitsrelevante Sensoren kommen nur bewährte Bauteile mit entsprechender Zertifizierung zum Einsatz. Die Öfen werden über eine fehlersichere Steuerung (S7-300F/Sicherheitssteuerung) geregelt.

  • Zertifiziertes Sicherheitskonzept
  • Automatikpaket (siehe Zusatzausstattung oben)
  • Redundante Gaseinlassventile für Wasserstoff
  • Überwachte Vordrücke aller Prozessgase
  • Bypass zum sicheren Spülen des Ofenraumes mit Inertgas
  • Drucküberwachter Notflutbehälter mit automatisch öffnendem Magnetventil
  • Abgasfackel (elektrisch- bzw. gasbeheizt) zur H2-Nachverbrennung
  • Atmosphärenbetrieb: H2-Einleitung bei geregeltem Überdruck (50 mbar relativ) im Prozessbehälter ab Raumtemperatur

Zusatzausstattung

  • Partialdruckbetrieb: H2-Einleitung bei geregeltem Unterdruck (Partialdruck) im Prozessbehälter ab 750  °C Ofenraumtemperatur
  • Retorte im Prozessbehälter zum Entbindern unter Wasserstoff

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 VHT 8/16 MO mit Erweiterungspaket für Wasserstoff und Prozesseinsatzkasten
Prozesseinsatzkasten für inertes Restentbindern

Bestimmte Prozesse erfordern das Entbindern der Charge unter nicht brennbaren Schutz- oder Reaktionsgasen. Für diese Prozesse empfehlen wir grundsätzlich einen Heißwand-Retortenofen (siehe Modelle NR… oder SR…). In diesen Öfen kann sichergestellt werden, dass die Bildung von Kondensatablagerungen bestmöglich vermieden wird.

Sofern es sich nicht vermeiden lässt, dass auch im VHT-Ofen während des Prozesses Restbinder in geringen Mengen entweichen, sollte der Ofen entsprechend ausgeführt werden.

Der Ofenraum wird mit einem zusätzlichen Prozesseinsatzkasten ausgestattet, der einen direkten Auslass in die Abgasfackel besitzt, aus dem das Abgas direkt abgeführt werden kann. Mit diesem System wird die Verunreinigung des Ofenraums durch Abgase, die beim Entbindern entstehen, deutlich vermindert.

Je nach Abgaszusammensetzung kann die Abgasstrecke mit unterschiedlichen Optionen ausgeführt werden:

  • Abgasfackel zum Verbrennen der Abgase
  • Kondensatfalle zur Abscheidung von Binder
  • Abgasnachbehandlung je nach Prozess über Wäscher
  • Beheizter Abgasauslass zur Vermeidung von Kondensatablagerungen in der Abgasstrecke
 VHT ...-../GRVHT ...-../MOVHT ...-18/WVHT ...-18/KE
Tmax1800 °C oder 2200 °C1200 °C oder 1600 °C1800 °C1800 °C
Inertgas
Luft/Sauerstoffbis 350 °C--
Wasserstoff3331,3
Grob-, Feinvakuum (>10-3 mbar)2
Hochvakuum (<10-3 mbar)-2
Werkstoff HeizerGraphitMolybdänWolframMoSi2
Werkstoff IsolierungGraphitfilzMolybdänWolfram/MolybdänKeramikfaser
1bis 1400 °C 3nur mit Sicherheitspaket für brennbare Schutz- und Reaktionsgase
2abhängig von Tmax
ModellInnenabmessungen des Prozesseinsatzkastens in mmVolumen
 bthin l
VHT 8/..1202101503,5
VHT 40/..25043025025,0
VHT 70/..32547532550,0
VHT 100/..42550042590,0
VHT 250/..575700575230,0
VHT 500/..725850725445,0
ModellInnenabmessungen in mmVolumenMax. Ofen-Außenabmessungen in mmHeizleistung in kW4
 bthin lbeladung/kgBTHGraphitMolybdänWolframKeramikfaser
VHT 8/..170240200851250 (800)1110020002719/3435012
VHT 40/..300450300403016002100230083/103254/100313430
VHT 70/..3755003757050170025002400105/125270/130316055
VHT 100/..45055045010075190026002500131/155290/165321085
VHT 250/..600750600250175230028002800180/2102125/2203auf Anfrageauf Anfrage
VHT 500/..750900750500350250032003000220/2602auf Anfrageauf Anfrageauf Anfrage
1bei abgenommener Schaltanlageneinheit 31200 °C/1600 °C
21800 °C/2200 °C 4Anschlusswert je nach Ausführung höher

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Schacht-Kaltwand-Retortenöfen bis 2400 °C bzw. bis 3000 °C
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 SVHT 9/24-W mit Wolframbeheizung
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Graphit-Heizmodul

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Zylindrische Retorte mit Wolframbeheizung

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Wasserkühlungsregelung

SVHT 2/24-W - SVHT 9/30-GR

Die Öfen der Baureihe SVHT bieten im Vergleich mit den VHT-Modellen (Seite 14 ff.) eine weitere Steigerung der Leistungsdaten hinsichtlich erreichbarem Vakuum und Maximaltemperatur. Durch die Ausführung als Schachtofen mit Wolframbeheizung lassen sich mit den Modellen SVHT ..-W Prozesse bis max. 2400 °C sogar im Hochvakuum realisieren. Die Modelle SVHT ..-GR mit Graphitbeheizung, ebenfalls als Schachtofen ausgeführt, können in Edelgasatmosphäre sogar bis max. 3000 °C betrieben werden.

  • Standardgrößen mit 2 oder 9 Liter Ofenraum
  • Ausgeführt als Schachtofen, Chargierung von oben
  • Rahmenbauweise mit eingesetzten Edelstahl-Strukturblechen
  • Doppelwandiger, wassergekühlter Edelstahlbehälter
  • Manuelle Bedienung der Prozessgas- und Vakuumfunktionen
  • Manuelle Begasung für ein nicht brennbares Prozessgas
  • Trittstufe vor dem Ofen für ergonomische Beschickungshöhe
  • Behälterdeckel mit Gasdruckstoßdämpfern
  • Schalt- und Regelanlage sowie Begasung integriert im Ofengehäuse
  • Bestimmungsgemäße Verwendung im Rahmen der Betriebsanleitung
  • Weitere Standard-Produkteigenschaften, siehe Beschreibung der Standardausführung der Modelle VHT

Beheizungsalternativen

SVHT ..-GR

  • Einsetzbar für Prozesse:
    • unter Schutz- oder Reaktionsgasen oder im Vakuum bis 2200  C
    • unter Edelgasen (Argon, Helium) bis 3000  C
  • Max. Vakuum je nach eingesetztem Pumpentyp bis 10-3 mbar
  • Beheizung: Graphitheizelemente, zylindrisch angeordnet
  • Isolierung: Graphitfilzisolierung
  • Temperaturmessung durch optisches Pyrometer

SVHT ..-W

  • Einsetzbar für Prozesse unter Schutz- oder Reaktionsgasen oder im Vakuum bis 2400  °C
  • Max. Vakuum je nach eingesetztem Pumpentyp bis 10-5 mbar
  • Beheizung: zylindrisches Wolframheizmodul
  • Isolierung: Wolfram- und Molybdänstrahlbleche
  • Temperaturmessung mit optischem Pyrometer
  • Zusatzausstattung, wie z.B. automatische Prozessgassteuerung oder Ausführung für den Betrieb mit brennbaren Gasen inkl. Sicherheitssystem siehe Modelle VHT
ModellTmaxNutzraumabmessungenNutzvolumenAußenabmessungen in mmHeizleistung inElektrischer
 °CØ x h in mmin lBTHkW1Anschluss*
SVHT 2/24-W2400150 x 1502,5140025002100553phasig
SVHT 9/24-W2400230 x 2309,5150027502100953phasig
         
SVHT 2/30-GR3000150 x 1502,5140025002100553phasig
SVHT 9/30-GR3000230 x 2309,5150027502100953phasig
1Anschlusswert je nach Ausführung höher *Hinweise zur Anschlussspannung siehe Seite 76

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Hubboden-Retortenöfen bis 2400 °C für die Produktion
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LBVHT 600/24-GR LBVHT 250/20-W mit Wolfram-Heizeinsatz
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LBVHT mit Graphit-Heizeinsatz

LBVHT 100/16 - LBVHT 600/24

Die Hubboden-Retortenöfen der Baureihe LBVHT eignen sich insbesondere für Prozesse in der Produktion, die unter Schutz-/Reaktionsgasen oder unter Vakuum stattfinden müssen. Hinsichtlich der grundsätzlichen Leistungsdaten sind diese Modelle aufgebaut wie die VHT-Modelle. Ihre Größe und Bauform mit elektrohydraulisch angetriebenem Hubboden erleichtern das Chargieren in der Produktion. Die Öfen sind in verschiedenen Größen und Ausführungen lieferbar. Wie bei den VHT-Modellen können diese Öfen mit unterschiedlichen Beheizungskonzepten ausgestattet werden.

  • Standardgrößen zwischen 100 und 600 Litern
  • Ausgeführt als Hubboden-Retortenofen mit elektrohydraulisch angetriebenem Tisch für eine einfache und übersichtliche Chargierung
  • Vorbereitet zur Aufnahme hoher Besatzgewichte
  • Unterschiedliche Beheizungskonzepte über
    • Graphit-Heizeinsätze bis zu einer Tmax von 2400  C
    • Molybdän-Heizeinsätze bis zu einer Tmax von 1600  C
    • Wolfram-Heizeinsätze bis zu einer Tmax von 2000  C
  • Rahmenbauweise mit eingesetzten Edelstahl-Strukturblechen
  • Standardausführung mit Begasung für ein nicht brennbares Schutz- oder Reaktionsgas
  • Automatische Begasungssysteme, auch für den Betrieb mit mehreren Prozessgasen als Zusatzausstattung
  • Begasungssysteme für den Betrieb unter Wasserstoff oder anderen brennbaren Reaktionsgasen inkl. Sicherheitspaket als Zusatzausstattung
  • Schalt- und Regelanlage sowie Begasung integriert im Ofengehäuse
  • Bestimmungsgemäße Verwendung im Rahmen der Betriebsanleitung
  • Weitere Produkteigenschaften des Standardofens sowie mögliche Zusatzausstattung siehe Beschreibung der VHT-Öfen
ModellTmaxModellTmaxModellTmaxInnenabmessungen in mmVolumenElektrischer
 °C °C °CØhin lAnschluss*
LBVHT 100/16-MO1600LBVHT 100/20-W2000LBVHT 100/24-GR24004507001003phasig
LBVHT 250/16-MO1600LBVHT 250/20-W2000LBVHT 250/24-GR24006009002503phasig
LBVHT 600/16-MO1600LBVHT 600/20-W2000LBVHT 600/24-GR240080012006003phasig
*Hinweise zur Anschlussspannung siehe Seite 76

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Katalog Thermprozesstechnik thermprozesstechnik_deutsch

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Kammer-Retortenöfen für das Katalytische Entbindern, auch als Kombiofen für das Katalytische oder Thermische Entbindern
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 NRA 40/02 CDB mit Beistellschrank für die Säurepumpe
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Säurepumpe für Salpetersäure

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Retorte mit Innenbeheizung und Prozessbehälter

NRA 40/02 CDB und NRA 150/02 CDB

Die Kammer-Retortenöfen NRA 40/02 CDB und NRA 150/02 CDB sind speziell für das katalytische Entbindern von keramischen und metallischen Pulverspritzgussbauteilen nach dem BASF CATAMOLD®-Verfahren entwickelt worden. Sie sind mit einer innen-beheizten gasdichten Retorte für den Umwälzbetrieb ausgerüstet. Beim katalytischen Entbindern wird der polyacetalhaltige (POM) Binder unter Einfluss von Salpetersäure im Ofen chemisch zersetzt, über ein Stickstoffträgergas aus dem Ofen abtransportiert und in einer Abgasfackel verbrannt. Beide Öfen verfügen über ein umfangreiches Sicherheitspaket zum Schutz des Bedieners und der Umgebung. In der Ausführung als Kombiofen CTDB bietet der Ofen die Möglichkeit, Produkte katalytisch oder thermisch zu entbindern und bei Bedarf je nach Ausführung und Produkteigenschaft anzusintern. Die angesinterten Teile können problemlos in den Sinterofen überführt werden und dieser wird nicht durch austretende Restbinder verunreinigt.

  • Prozessbehälter aus säurebeständigem Edelstahl 1.4571 mit großer Schwenktür
  • Vierseitige Beheizung innerhalb der Retorte über Chromstahl-Rohrheizkörper für eine optimale Temperaturgleichmäßigkeit
  • Horizontale Umwälzung für eine gleichmäßige Verteilung der Prozessatmosphäre
  • Säurepumpe und kundenseitiges Säurefass im Ofengestell integriert
  • Gasbeheizte Abgasfackel mit Flammenüberwachung
  • Umfangreiches Sicherheitspaket mit redundant arbeitender Sicherheits-SPS für einen gefahrlosen Betrieb mit Salpetersäure
  • Großes, grafisches Touchpanel H 3700 zur Dateneingabe und Visualisierung des Prozesses
  • Bestimmungsgemäße Verwendung im Rahmen der Betriebsanleitung

Ausführung NRA 40/02 CDB

  • Tmax 200  °C
  • Begasungssystem mit fest eingestellten Werten

Zusätzliche Ausführung NRA 150/02 CDB

  • Automatisches Begasungssystem für Stickstoff mit Massendurchflussmesser
  • Einstellbare Säuremengen und entsprechend angepasste Begasungsvolumen

Ausführung NRA .. CTDB

  • Sicherheitspaket für thermisches, inertes Entbindern
  • Als 600 °C bzw. 900 °C Version mit Atmosphären-Umwälzung verfügbar

Zusatzausstattung

  • Waage für das Salpetersäurefass, angeschlossen an die SPS zur Überwachung des Säureverbrauches und zur Visualisierung des Füllstandes vom Säurefass (NRA 150/02 CDB)
  • Softwarepaket NCC zur Visualisierung, Steuerung und Chargendokumentation des Prozesses
  • Automatisches Begasungssystem für Stickstoff mit Massendurchflussmesser (NRA 40/02 CDB)
  • Einstellbare Säuremengen und entsprechend angepasste Begasungsvolumen (NRA 40/02 CDB)
  • Hubwagen zum einfachen Beladen des Ofens
  • Beistellschrank für Säurepumpe
  • Notflutbehälter zum Spülen des Ofens im Fehlerfall
ModellTmaxInnenabmessungen in mmVolumenAußenabmessungen in mmHeizleistungElektrischerGewichtSäuremengeStickstoff
 °Cbthin lBTHin kW2Anschluss*in kg(HNO3)(N2)
NRA 40/02 CDB2003004503004011001250245053phasig1800max. 70 ml/h1000 l/h
NRA 150/02 CDB200450700450150165019602850233phasig11650 max. 180 ml/hmax. 4000 l/h
1Heizung nur zwischen zwei Phasen *Hinweise zur Anschlussspannung siehe Seite 76
2Anschlusswert je nach Ausführung höher

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Katalog Thermprozesstechnik thermprozesstechnik_deutsch

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Reinraumlösungen
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 KTR 8000 als Produktionsofen im Reinraum mit Filtern für die Luftumwälzung Heißwand-Retortenofen NRA 1700/06 mit Beladegestell für die Installation im Grauraum mit Beladetür in Reinraum
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Umluft-Kammerofen NAC 120/65 in Reinraumausführung

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Umluftofen NAC 250/65 in Reinraumausführung Klasse 100 mit Tür im Reinraum

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Reinraum/Grauraum-Lösung mit Chargierung und Bedienung im Reinraum

Reinraumanwendungen stellen erhöhte Anforderungen an die Ausführung des ausgewählten Ofens. Wird der komplette Ofen im Reinraum aufgestellt, darf es zu keiner wesentlichen Verunreinigung der Reinraumatmosphäre kommen. Insbesondere muss aber sicher gestellt werden, dass die Partikelemissionen auf ein Minimum reduziert werden.

Die jeweils spezifische Anwendung bestimmt die Auswahl der erforderlichen Ofentechnik. In vielen Fällen werden Umluftöfen benötigt, um die erforderliche Temperaturverteilung bei niedrigen Temperaturen sicher zu stellen. Für höhere Temperaturen hat Nabertherm aber auch bereits viele strahlungsbeheizte Öfen im Einsatz.

Installation des Ofens im Reinraum

Wenn der komplette Ofen im Reinraum positioniert werden soll, dann ist es wichtig, dass sowohl der Ofenraum, als auch das Ofengehäuse und die Regelung möglichst emissionsfrei sind. Oberflächen müssen leicht zu reinigen sein. Der Ofenraum ist zur dahinter liegenden Isolierung abgedichtet. Sofern notwendig, kann durch Zusatzausstattung, wie z.B. Filter für die Frischluft oder die Luftumwälzung im Ofen, die Reinheitsklasse noch verbessert werden. Empfehlenswert ist, die Schaltanlage und die Ofensteuerung außerhalb des Reinraums zu installieren.

Installation des Ofens im Grauraum, Chargierung des Ofens aus dem Reinraum

Eine optimale Reinraumgüte wird erreicht, wenn die Installation des Ofens im Grauraum mit Chargierung aus dem Reinraum erfolgt. Teurer Stellplatz im Reinraum wird somit auf ein Minimum reduziert. Die Front und der Ofeninnenraum im Reinraum werden dabei so ausgeführt, dass sie leicht zu reinigen sind. Mit dieser Konfiguration werden höchste Reinraumklassen erreicht.

Schleusenofen zwischen Grauraum und Reinraum

Die Logistik zwischen Grau- und Reinraum kann in vielen Fällen auf eine einfache Art optimiert werden. Hier kommen Schleusenöfen zum Einsatz, die eine Tür im Grauraum und die andere im Reinraum haben. Der Ofenraum und die in den Reinraum zeigende Seite des Ofens werden so ausgeführt, dass eine Partikelverunreinigung weitestgehend reduziert wird.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Lösung für die Wärmebehandlung unter Reinraumbedingungen suchen. Wir bieten Ihnen gern das für Ihre Anforderungen geeignete Ofenmodell an.

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